Katastrophen in Unternehmen treten in verschiedensten Formen auf, doch mit der richtigen Unternehmenssoftware können Unternehmen den Ernstfall verhindern und Katastrophenvorbeugung betreiben. Oft steht der Software-Implementierung allerdings ein ganz anderes Hindernis im Weg.

Katastrophenvorbeugung im Büro: Mit Unternehmenssoftware Krisen verhindern

Heute, am 13. Oktober, feiern wir den internationalen Tag der Katastrophenvorbeugung. Dieser Tag betont wie wichtig es ist, sich mit Risikominderung und Prävention sämtlicher Naturkatastrophen zu beschäftigen. Doch das sind nicht die einzigen Katastrophen, die uns heutzutage bedrohen. Auch in Unternehmen ist Krisenprävention relevant und ein wichtiges Thema, das am Tag der Katastrophenvorbeugung unsere Aufmerksamkeit verdient. Denn in Unternehmen ist gute Vorbereitung, schnelle Reaktionszeit und eine ausgereifte Strategie der Krisenprävention elementar, um nicht Gefahr zu laufen, in der nächsten großen oder kleinen Katastrophe unterzugehen. Die Rolle von Unternehmenssoftware zur Katastrophenvorbeugung darf dabei nicht unterschätzt werden.

Strukturelle Hindernisse überwinden und mit Unternehmenssoftware Katastrophenvorbeugung betreiben

Katastrophenvorbeugung

Unerwartete Katastrophen haben die schwersten Auswirkungen. Denn wer mit keiner Krise rechnet, ist natürlich schlecht auf den Ernstfall vorbereitet. Dieses Jahr konnten wir das beobachten: Die plötzliche Notwendigkeit von Home-Office und Mobile Work hat einige Unternehmen überfordert. Viele waren nicht nur träge in der Umstellung zur Heimarbeit, sondern auch technologisch gänzlich unvorbereitet, solch transformative Projekte anzugehen. Und dieses Problem betrifft nicht nur die Home-Office-Krise. Sämtliche moderne Katastrophen – von Stromausfällen und anderen Naturkatastrophen bis zu Hackerangriffen und Supply-Chain-Einbrüchen – werden durch die gleichen zwei Hindernisse verstärkt. Die beiden Hörner des Dilemmas sind: unzureichende Digitalisierung und träge Unternehmensstruktur

Unzureichende Digitalisierung

In vielen Fällen ist es der Mangel an umfassender Digitalisierung, der Unternehmen den Umgang mit Krisen erschwert. Ein Beispiel ist das Home Office, das dieses Jahr plötzlich zur Notwendigkeit wurde. In manchen Unternehmen war die nötige IT-Infrastruktur für Heimarbeit bereits vorhanden. Wichtige Daten und Dokumente sind übersichtlich in einem Cloud-ERP System gelagert, und daher mobil zugänglich. Doch so sieht es nicht überall aus. Dort, wo ein Großteil von Ressourcen noch offline gelagert ist oder in Aktenordnern verstaubt, kostete der Umstieg zu Home Office viel Zeit und Geld.

Auch was Datenschutz und Sicherheit betrifft, sind viele nicht auf Katastrophen vorbereitet. Sicherheitsvorkehrungen sind vielerorts veraltet oder unzureichend, und Backups werden nur fragmentiert erstellt und beinhalten nicht alle Daten. Wer hierzu aber Cloud-ERP verwendet, schlägt beide Fliegen mit einer Klappe. Die Sicherheitsexperten des Cloud-Anbieters kümmern sich rund um die Uhr darum, die Cloud-Security up to date zu halten. Und Backups werden regelmäßig gespeichert – bei manchen Anbietern auch georedundant, an mehreren verschiedenen Orten gleichzeitig. In der Cloud sind Daten dadurch oft um einiges sicherer als im eigenen Unternehmen.

Träge Unternehmensstruktur

In vielen Fällen ist eine schnelle Reaktion auf Katastrophen elementar für die Schadensminimierung. Die richtige Unternehmenssoftware kann zwar Agilität und Flexibilität erhöhen, etwa Cloud-Software, die mobile Arbeit ermöglicht oder die Kommunikation vereinheitlicht und beschleunigt. Aber ohne eine Unternehmensstruktur und -kultur, die diese Agilität ermöglicht und fördert, bleibt der Erfolg begrenzt. Unternehmen müssen offen gegenüber modernen Lösungen sein, und aktiv statt reaktiv modernisieren. Nur weil eine alte Software noch funktioniert, bedeutet es nicht, dass die Anschaffung einer besseren Lösung aufgeschoben werden sollte. Das hat nicht nur hohe Kosten, sondern behindert auch zukünftiges Krisenmanagement, welches von modernerer Software profitiert hätte.

Es ist nie zu früh zu handeln

Natürlich kann nicht jede Krise durch Unternehmenssoftware verhindert werden, doch wer vorbereitet ist, übersteht sie mit weniger Schäden. Dabei ist es wichtig, nicht zu lange zu warten. Die Implementierung neuer Software oder die Umstellung auf Home-Office, und vor allem die Modernisierung der Unternehmensstruktur sind lange Prozesse, die viel Zeit benötigen. Wer erst damit beginnt, wenn eine Krise sichtbar wird, handelt zu spät.